Neupfarrkirche Regensburg

BourdonCéleste, Dienstag, 06. September 2011, 15:06 (vor 5481 Tagen) @ Benjamin Danner

Entspannt abwarten, Leute, jetzt wird erstmal die Kirche renoviert, die erste Million dafür ist beisammen
und dann werden alle Beteiligten, die sich - nach erfrischenden Personalwechseln - jetzt sehr gut verstehen, eine glänzende gemeinsame Lösung präsentieren, die sich in das Gesamtkonzept hervorragend einfügen wird.

Dieses Forum, das verspreche ich, wird unverzüglich informiert, sobald eine Veröffentlichung des Detailkonzeptes ansteht.

Zum Lutherjahr 2017 sollen die jeweiligen Gesamtinstandsetzungen von Neupfarrkirche und Dreieinigkeitskirche abgeschlossen sein, und wenn alles gut geht, werden sie jeweils tolle Instrumente haben.

Und nein, die Jann-Orgel der Neupfarrkirche wird nicht verkauft. Aber man kann und muss wesentlich mehr daraus machen, als sie nur auszureinigen.

Ich darf allerdings sehr darum bitten, nicht wieder irgendeine Schlammschlacht anzufangen, wie seinerzeit im alten Orgelforum, wo zumeist irgendwelche feigen Anonymschreiberlinge nichts besseres zu tun hatten, als strafbar beleidigende Hetzpamphlete gegen Einzelpersonen zu posten.

Wer seriös das Projekt diskutieren möchte, braucht dafür Informationen, und die stehen derzeit einfach noch nicht zur Verfügung.

Von daher bitte ich, den Diskurs - auf den ich mich, so er konstruktiv geführt wird, sehr freue - zu vertagen.

Die Stilkopie einer französischen Großorgel ist jedenfalls vom Tisch und von der jetzigen Orgel sollen soviele Pfeifen, wie möglich, in der Kirche bleiben.

Was auf dieser Basis möglich und wünschenswert und realisierbar ist, wird sich zeigen*.

Ich darf allerdings anmerken, dass sich Kirchengemeinde und Kirchenbauverein noch nie uneins waren, beraten übrigens seit 2002 von Persönlichkeiten wie Prof. Wolfgang Seifen, Hans Peter Reiners und anderen sowie dem seinerzeit zuständigen Sachverständigen der ELKB Matthias Nägele.

Dass die vorhandene Orgel gut, aber eben auch nur gut ist und durchaus ihre - zum Teil gravierenden - Schwächen hat, zumeist seinerzeitigen Sparzwängen geschuldet, ist auch zwischen allen jetzt Verantwortlichen vollkommen unstreitig. Im Rahmen der Gesamtinstandsetzung der Neupfarrkirche soll diese insgesamt in einen ihrer historischen und stadtbildprägenden herausragenden Bedeutung entsprechenden erstklassigen Stand versetzt und in ihrer Substanz weiterentwickelt werden. Und da wäre es schade, sich bei der Orgel nur auf das vorhandene "gut" zu beschränken.

Alles Weitere wird zunächst intern und im Rahmen der Zuständigen erörtert, und erst dann öffentlich diskutiert, ich bitte um Verständnis für dieses etwas behutsamere Vorgehen.

Viele Grüße

Jan von Hassel
Projektleiter des Kirchenbauvereins der Regensburger Neupfarrkirche e.V.


*Anmerkung: Was wohl über Orgelwillis Projekt 1981 im Vorfeld geschrieben worden wäre, hätte es das Orgelforum damals schon gegeben... Französische Großorgel in relativ kleiner Stadtpfarrkirche... In einer Zeit, in der Widor für hiesige Ohren noch etwas relativ Neues war... Und wie grandios ist die Sache jetzt im Nachhinein betrachtet geworden! Danke, Hans Peter, für Deinen Mut und deine Courage damals, das sei uns Vorbild!


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