Neupfarrkirche Regensburg

Orlos, Montag, 21. Januar 2013, 20:39 (vor 4976 Tagen) @ Poupoulcorouse

Oh, Vorsicht: Ich habe gerade eine gebrauchte Orgel aus den 50ern erworben, die hervorragend gemacht ist, überhaupt keine Kunststoffteile o.ä. verwendet. Und das von einer recht großen Firma, der man vielleicht eher solche experimentelle Dinge zutrauen würde als einem kleinen perfektionistischen Handwerker.
Es gab zu jeder Zeit gute Orgelbauer und gute Auftraggeber. Wer mit minderwertigem Material gearbeitet hat oder zu arbeiten gezwungen war, wird dafür seine Gründe gehabt haben.
Ich kenne aber auch Instrumente von Jahn, die handwerklich hervorragend gemacht sind.
Von Orgelgutachten weiß man aber auch, dass man eine gewisse Tendenz einbauen kann. Bislang war mir nicht klar, dass abgeführte Pfeifen ein Nachteil sein sollen. Hat nicht gerade der große Cavaillé-Coll viele Töne abgeführt? Müssen diese Instrumente deshalb nun auch ersetzt werden?
Und welche Orgeln des späten 19. Jahrhunderts haben ein selbsttragendes Massivholzgehäuse? Warum klingen sogar Klais-Orgeln aus den 1920er Jahren mit gehäuseloser Aufstellung der Pfeifen oft sehr gut?
Woehl baut bei neuen Orgeln große Pedalpfeifen aus Zink - neu! Es muss nicht immer hochprozentiges Zinn sein.
Ich kenne die Jahn-Orgel nicht und weiß nicht, wie schlecht sie ist. Aber im Text klingt manches gewollt negativ.


gesamter Thread:

 

powered by my little forum