Klangmanipulationen auf Orgel-CDs

Friedrich @, Samstag, 09. Juli 2011, 12:15 (vor 5537 Tagen) @ doppelfloete_h

Aber nochmal zu Oberlin: Gibts nicht genügend Beispiele, gerade von ACC, was "Town-Hall"-Bedingungen angeht? Trocadéro, Sheffield uswusf ...

Der Trocadéro hatte eine berüchtigte Kuppelakustik, mit unkontrollierbarem Hall und echten Echos. Er scheint tatsächlich für nicht viel anderes geeignet gewesen zu sein als für Orgelkonzerte, und die Orgel scheint die einzige akustisch brauchbare Position okkupiert zu haben. Eine trockene Akustik herrschte dort aber wohl nicht.

Die Oberlin-CD mit Mit und mit Ohne kenne ich. Ich finde, dass beide Versionen anhörbar sind -- die Hallsimulation habe ich als gut gemacht, für meine Ohren eigentlich nicht bemerkbar, in Erinnerung --, aber unbehaglich ist mir bei der Nachbearbeitung doch. Schon weil ich erwarte, dass ein Spieler mit der Akustik zu spielen weiß -- wenn die aber erst dazukommt, wenn er schon gespielt hat, wie soll er das dann tun?

Gruß,
Friedrich


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