Klangmanipulationen auf Orgel-CDs

doppelfloete_h @, Hannover, Samstag, 09. Juli 2011, 09:14 (vor 5539 Tagen) @ Karsten

Ich finds in diesem Falle zumindest interessant, zumal man so ehrlich ist und das hier wissenschaftlich als Vergleich angelegt hat. Würde es mir glatt mal anhören.
Ansonsten bin ich eher Purist, der angesichts kleinster Bearbeitungen leichtes Unwohlsein spürt. Habe eine CD, auf der offen mit einem ähnlichen Verfahren, die Orgel aus einem trockenen akustischen Umfeld angesichts der aufgenommenen Musik in eine französische Kathedrale zu versetzen, "geworben" wird. Hier gibts jedoch keine Vergleichsmöglichkeit und ich kann beim Hören nicht wirklich sowas wie Freude empfinden...
Aber nochmal zu Oberlin: Gibts nicht genügend Beispiele, gerade von ACC, was "Town-Hall"-Bedingungen angeht? Trocadéro, Sheffield uswusf... Das Argument zieht für mich von daher mit Abstrichen. Vielleicht hätte ich daher nicht unbedingt Tournemire als Programm für ein solches Projekt gewählt, sondern "tatsächliche" Symphonik. Seine Musik in Townhall-Akustik wäre für mich von vornherein fragwürdig...


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