Orgelmusik in katholischen und evangelischen Gottesdiensten

willscher, Montag, 13. Juni 2011, 08:11 (vor 5621 Tagen) @ Florian-L

Auch ich habe die Erfahrung gemacht, dass das Nachspiel im katholischen Bereich oft nur Signalwirkung hat, um die Leute "hinauszuspielen" oder dazu dient, lautstarke Unterhaltungen musikalisch zu untermalen.

Das hatten wir doch schon mal alles.
Laßt Euch nicht vom Pöbel frustrieren!!!!!!
Gestern war nach dem Lied zur Danksagung "nur" ein Orgelnachspiel auf dem Liedplan.
Das ist ab und zu mal der Fall, und der Zelebrant bleibt einfach 2 Minuten stehen - das muß ich glücklicherweise nicht absprechen.
Dann bitte nicht vergessen: Es gibt I M M E R auch Gottesdienstbesucher, die sich gerne das Nachspiel anhören. Denen tut man Unrecht, wenn man nur ein paar Tasten festklemmt ;-))
In den evangel. Kirchen scheint mir das anders auszusehen. Gestern schlich ich schnell zur ev. Nachbargemeinde, wo Kollege Gerd Jordan die Toccata alla Celtica von H.-A. Stamm (ein schönes Stück!) zum Besten gab. Da ging keiner raus.
Vielleicht könnte man ja mal einen kleinen "Leitfaden" verfassen und das Verhalten des Pöbels ansprechen und das mal am Wochenende in die Kirchenbänke auslegen.
Übrigens gibt es etliche Kollegen, die vor dem GD etwas zum Besten geben (ich mache das auch so; in Frankreich ist das selbstverständlich). Auch da gibt es Leute, denen das nicht gefällt, und die sich dann beim Klerus beschweren, daß ihnen ihre Andacht "zerstört" wird. Man kann es halt nicht allen rechtmachen. Da fallen schon mal Begriffe wie "unsägliches Orgelgedudel" - es ging da um J.S. Bach.
Frohe Pfingsten weiterhin. Vertrauen wir auf die Kraft des Heiligen Geistes, gell?
Andreas


gesamter Thread:

 

powered by my little forum