Orgelmusik in katholischen und evangelischen Gottesdiensten

OrganistusOecumenicus, Samstag, 04. Juni 2011, 20:47 (vor 5633 Tagen) @ Bariolage

Nun, improvisieren kann man lernen. Wenn man es denn w i l l.

Ah, danke. Jetzt fehlt mir auch noch der Wille.

Einfach ein Alleluia-Einspiel mal vorbereiten (Dauer: 1 Minute). Oder ein feierlicher Einzug. Gegen schnelle Messen habe ich nichts. Am meisten kann man bei der Predigt Zeit sparen. Es sei denn, es gibt was zu sagen.

D'accord! Sprichst du bitte zu dem Thema auf dem nächsten Jahrestag der katholischen Geistlichen? Im übrigen glaube ich, dass diverse Geistliche vice versa dasselbe sagen würden.

Mit der Bezahlung in der katholischen Kirche ist und bleibt es eine Katastrophe. Entweder spielen oder nicht spielen. Da muss man sich als Nebenamtler entscheiden.

Womit unbeantwortet bleibt, woher ich den freien Tag pro Woche nehmen soll. Stellt dein Arbeitgeber dich dafür frei?

Im Übrigen hat Orgelsolo absolut recht: die Orgelmusik hat im evangelischen Gottesdienst eine ganz andere Gewichtung als im katholischen. Unglaublich aber war: die Leute bleiben am Ende sogar sitzen.


Das Orgelnachspiel gehört in der katholischen Messe nicht meht zum Gottesdienst!

Soll heißen? Die Gemeinde hat recht, wenn sie munter anfängt über den Sonntagsbraten zu diskutieren?

Gregorianik ist eine wunderbare Musik und steht nicht im Gegensatz zur Orgelmusik.

Sicher. Nur die Schola kostet mit Ausnahme der Anschaffung eines Graduale Triplex für jeden, nicht die Unterhaltskosten für eine Orgel. Warte mal, bis das in der katholischen Kirche mal jemand durchrechnet. Ich kenne diverse Gemeinde, die notwendigen Reparaturen nicht mehr bezahlen können. Und den Organist kann man sich ja dann auch sparen. Selbst die Heizkosten wären ein triftiger Grund das Orgelspiel einzustellen.

Gruß vom OrganistusOecumenicus


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