Fußnote

Martin78 @, Mittwoch, 03. April 2013, 11:55 (vor 4896 Tagen) @ OrganisteTuttilaire

Nehmen wir also mal die Gruppe der Vorgenannten (alle zutreffend) für den deutschen Sprachraum, verdrei- oder vierfachen sie (zur statistischen Näherung) und setzen das in Bezug zur Zahl der im selben geographischen Gebiet insgesamt tätigen haupt- und nebenamtlichen Organisten. Einschließlich der A-Stellen. Was wird übrig bleiben? Ich schätze mal 5% gute Literaturspieler und 0,5% wirklich gute Improvisatoren. Würde das stimmen (ich behaupte das einfach mal so, angesichts des vielen grottenschlechten Orgelgedudels, das einem Land auf Land ab auch in Domen und Münstern sowie in Rundfunkübertragungen begegnet), wäre das ein absolut ärmlicher Status.

Aber vielleicht ist das in der Tat kein Länderproblem, sondern ein Gattungsproblem. Und der Grund, warum die meisten z.B. Pianisten die Organisten dem üblichen Niveau nach nicht wirklich als Musikerkollegen ernst nehmen können/wollen.

Wieviel Prozent der Pianisten improvisieren denn regelmäßig (in Konzerten)? Sicher noch weit weniger als 0,5%... daran kann es also nicht liegen.


gesamter Thread:

 

powered by my little forum