Wie cool ist das denn (sry)!

Karsten @, Donnerstag, 24. Oktober 2024, 22:52 (vor 686 Tagen) @ MCVL

Hallo Karsten

Es ist ja innerhalb der großen Labels (eben z.B. DGG) auch üblich gewesen, jeweils einen deutschen, französischen, englisch-sprachigen Musikwissenschaftler unabhängig Begleittexte schreiben zu lassen, anstatt einen Text zu übersetzen. Vermutlich war das Übersetzen teurer als der Einkauf weiterer Texte.


Heute habe ich mir mal den Spaß gemacht, mehrere Begleittexte in DGG/Archiv-Alben anzusehen.
Es ist erstaunlich mit den verschiedenen Texten. Nicht immer, aber in einigen Fällen sind die englischen oder französischen Texte weitaus informativer und ausführlicher als die deutschen.

Viele Grüße

Mark

Hallo!

Das kann durchaus sein. Es ist eben immer eine Frage, wer angefragt wurde. Vielleicht haben - je nach Land - Begleittexte auch einen anderen Stellenwert. Es hängt sicher auch vom Repertoire ab. Gerade die HIP-Szene nutzte ja Aufnahmen und die Texte um aktuelle Forschungen und Interpretationsansätze an eine breitere Öffentlichkeit zu bringen.

Aber leider ist es so, dass "exzessive" Begleithefte (oder besser: -bücher) der Vergangenheit angehören, man denke mal nur an die Büchlein zu Marie-Claire Alains zweiter Bach-Gesamteinspielung oder zur Scott Ross Scarlatti-Box...

Gruß
Karsten


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