Widor-Toccata

hintersatz, Freitag, 12. September 2014, 09:21 (vor 4436 Tagen) @ Wolfgang Gourgé
bearbeitet von hintersatz, Freitag, 12. September 2014, 09:26

....indem man das besagte e unterschlägt. Es fällt nicht weiter auf.

Bei einer Bach-Fuge Töne wegzulassen, würde wohl als Sakrileg angesehen, bei einem Stück aus dieser romantischen Zeit ist ein Weglassen von Tönen oder Verändern des Stücks aus technischer Notwendigkeit durchaus zulässig.


Am Ende spielte Lefebvre - zu spätsommerlichen Impressionen aus Paris - dann die Widor-Toccata als unglaublichen "Höllenritt"

Unbedingt auch Widors fragliche Originalaufnahme http://www.youtube.com/watch?v=J8vz1D_L_OE anhören, hier kann man sich ein Bild machen, welche Tempi auf Instrumenten dieser Zeit, d.h. in der Regel pneumatische Trakturen, üblich und machbar waren. Gespielte oder weg-gelassene e's hört man hier bestimmt nicht heraus.


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