VOD/BDO-Tagung 2014 in Köln (II)

stein @, Samstag, 21. Juni 2014, 16:33 (vor 4517 Tagen) @ Karsten

Ich möchte keine schlafenden Hunde wecken, aber insbesondere diese Diskussion über die "moderne Orgel" scheint mir eine Steilvorlage sowohl für Herren der Walcker-Stiftung als auch für die Orgelbauwerkstatt Walcker zu sein.

Denn: Alles schon mal dagewesen!

Sowohl die Vorschläge und Anforderungen Sustecks, die auf den Ideen von Ligeti, Bares & Co basieren und die teilweise in einigen Orgeln des Hauses Walcker (allen voran Sinzig, auch Warschau) und von Orgelbau Peter (Köln) realisiert wurden, als auch der Verlauf und Argumente der Diskussion. Das erinnert doch sehr an das Symposion der Walckerstiftung von 1968. Lässt sich alles in den Broschüren und Veröffentlichungen nachlesen, die die Walcker-Stiftung veröffentlicht hat.
http://www.gewalcker.de/gewalcker.de/PDF_public/Ligeti-Orgel.pdf

Tja, hat sich als nichts getan?!

Stimme dem zu, würde nur im letzten Satz das Fragezeichen weglassen.
Peter Bares hatte sein Konzept vor etwa 40 Jahren in Sinzig verwirklicht, ein zweites mal dann in Köln. Niemand traute oder wollte diese Neuerungen bis heute nur halbso konsequent aufgreifen. Man findet mal hier und da ein Winddrösselchen oder andere "Kioskartikel"

Meiner Meinung nach sollten alle elektrische Zusätze so verbaut werden, dass sie problemlos ausgetauscht werden können, wenn nicht mehr möglich Auch auf sie verzichtet werden kann.
Ich finde es schade, wenn langlebiges (mech.Schleifladenorgel) mit kurlebigem, im Abhängigkeitsverhältnis miteinander vermischt wird.
Daher sind Digitalorgeln viel experimentierfreudiger. Nach 20 Jahren kann man alles verschrotten und mit neuen Ideen etwas ganz anderes schaffen.
gruss stein


gesamter Thread:

 

powered by my little forum