(Un)Modisch modal, war: Singen 4.0 mit der "Midi"-Bridge

Orlos @, Donnerstag, 26. Dezember 2024, 19:15 (vor 623 Tagen) @ Karl-Bernhardin Kropf

Es soll nicht unerwähnt bleiben, dass "kirchentonale Begleitung" und (Neo-)Modalität inzwischen in einem noch relativ jungen, aber großen Schutzgebiet gedeihen, nämlich im Kino. Hans Zimmer und andere bewegen sich da hemmungslos bis sicher, obwohl sie von Modi bzw. Kirchentonarten meist keinen Schimmer haben.

Wir haben schon in der C-Ausbildung die modale Begleitung beigebracht bekommen, aber wirklich schön ist das nicht immer.
Am letzten Sonntag durfte ich eine Schola begleiten und habe hemmungslos auf Duruflé-Harmonien zurückgegriffen. Das ist nicht neomodal, sondern spätimpressionistisch. Der Schola und den Zuhörern hat's gefallen. Letzthin durfte ich das Duruflé-Requiem in einer phantastischen Aufführung live erleben (war zugleich Abschlussprüfung eines Organisten). Meines Erachtens die schönste Art, Gregorianik zu musizieren.


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