Orgelbaufirma

jrbecker @, Montag, 02. Januar 2012, 23:03 (vor 5364 Tagen) @ FranzS.
bearbeitet von jrbecker, Montag, 02. Januar 2012, 23:06


Ich habe kürzlich mit einem Orgelbauer gesprochen, der die Werkstatt seines Vaters übernommen hat. Natürlich - sagte er - hat man damals Fehler gemacht.


Der schrille grundtonarme Orgeltyp ist auch nicht "fehlerhafter" als die spätromantische Begleitorgel oder die heutigen Insrumente.

... es ging bei diesem Gespräch weniger um den Klang als um die Technik: "Neue Materialien" bei den beweglichen Teilen, "Seilzugtrakturen", Flexrohre usw.

... darf man das nicht als Fehler bezeichnen, sondern man sollte sich doch freuen, dass eben keine Kopien enstanden sind, sondern jeweils ein eigener Instrumententypus.

Leider wird aber zumindest der in den 70er und 80er Jahren entstandene eigene Typus heute viel zu wenig geschätzt. Und über die davorliegenden 20 Jahre hüllen viele heute am liebsten das Deckmäntelchen des Schweigens...


ich kenne die Orgel aus deinen youtube-Aufnahmen, eine schöne Orgel!

Grüße

Franz

Danke, mir gefällt sie auch. Diese hier ist übrigens meine "Zweitorgel", die beiden Kirchen stehen nur 10 m auseinander und sind durch einen "Glasgang" miteinander verbunden, so dass man trockenen Fusses von einer zur anderen Orgel gelangt. Die unterschiedlichen Stilrichtungen ermöglichen vielfältige Musiziermöglichkeiten. Prospekt und dessen Pfeifen sind übrigens original Wegmann, leider aber nicht mehr klingend. Zum Prospekt vergleiche auch diese Orgel, die ich schon einmal vorgestellt hatte.

Grüße
Jörg


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