Liebfrauenkirche Neuenburg am Rhein - war: Orgel in Triftern

SKB, Samstag, 03. September 2011, 20:28 (vor 5482 Tagen) @ Friedrich

Natürlich kann es an einzelnen Registern liegen, wahrscheinlich spielt aber bei Phänomenen wie den von Sebastian beschriebenen noch mehr eine Rolle – zum Beispiel die Art der Aufstellung, der Wind (und vielleicht sogar dessen Mängel), das Zusammenspiel von Laden und Intonation usw. Man bräuchte also einen Orgelbauer und Intonateur mit viel Erfahrung und Fantasie in solchen Dingen, damit der die Lage beurteilt und ein Konzept entwickelt, wie diese Klangcharakteristik in ein technisch neues Instrument hinüberzuretten wäre.


Das ist das Problem an der Sache - die Register an sich sind allein von der Materialqualität her sicher nicht erhaltenswert, und (wie an mehreren "Reorganisationen", bei denen ursprünglich auf Kegelladen stehende Register auf Schleifladen umgestellt wurden) auf einer mechanischen Schleiflade würde das sicher sofort deutlich, was wiederum für einen Totalneubau spricht.
Dafür aber kann (bei aller Unzulänglichkeit) die Orgel zu viele Dinge, die heutige Orgeln nicht unbedingt mehr können...
Ich selbst bin wirklich ratlos, was in diesem Fall zu tun ist.

Viele Grüße


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