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Hausorgler @, Feldkirch/Vorarlberg, Donnerstag, 03. Januar 2013, 14:08 (vor 5047 Tagen) @ MichaelS

Die Frage ist doch die: wer hat das mit der Verankerung eigentlich erfunden? Die alten Altäre standen an der Wand, in frühester Zeit hat man einen Altar da aufgebaut wo man sich zum Gottesdienst versammelt hat und bei "Open Air" oder in der Turnhallte nimmt heute noch ein bis zwei Klapptische und richtet sie mit Tischdecken usw. entsprechend her. Ist dehalb die Messe nicht gültig?

Eine kleine Geschichte des christlichen Altares findest du in diesem Beitrag. Wesentlich für katholische und orthodoxe Auffassung ist eben die Tradition des Märtyrergrabes geworden, über dem die Eucharistie gefeiert wurde. Als man dann auch Altäre brauchte, wo keine Gräber waren, wurde eben ein "Grab" errichtet. Man fügte in die Steinaltäre Reliquien ein. Mit der Bedeutung "Grab" war dann auch die Unverrückbarkeit, sprich feste Bodenverbindung gegeben.
Dennoch gibt es sowohl in der kath. wie orthodoxen Tradition die Möglichkeit mobiler Altäre. Früher gab es in der kath. Kirche sog. "Tragaltäre", das waren kleine Steinplatten mit einer eingelassenen Reliquie. Die Orthodoxie verwendet dazu bis heute ein Tuch, in welches Reliquien eingenäht sind. Das sind aber Ausnahmen, welche besonderen Umständen geschuldet sind. Die Regel sind festverankerte Altäre.


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