Großorgeln aus den 1950er Jahren

Florian-L, Freitag, 25. März 2011, 08:04 (vor 5641 Tagen) @ orgelsolo

Nachdem ich aus Österreich komme, denke ich in hier vor allem an die
Orgeln der Firma Dreher & Reinisch aus Salzburg, aber auch an Hopferwieser, Mauracher etc. - konkret an die Orgel der Münzgrabenkirche in Graz, wo ich demnächst bei einem Konzert eine Mendelssohn Sonate spielen werde.

Es ist mir aber auch schon in andren Kirchen aufgefallen, dass Instrumente aus dieser Zeit oft weniger "Kraft" haben.

Also wenn du mich fragst, die genannten Firmen hatten es einfach nicht "drauf", und aus dieser Zeit sind mir von diesen Firmen keine Orgeln bekannt, die mir wirklich gefallen. Da passt die Beschreibung "Zinkgebrüll" gut, womit ich Zink als Pfeifenmaterial nicht in Frage stellen will, es gibt in dieser Hinsicht auch positive Beispiele.

Wenn ich hingegen z.B. an die Beckerath-Orgel in Pittsburgh von 1962 denke, die ist wirklich exquisit, da kann man hören, was zu dieser Zeit klanglich dennoch möglich war.

Hier eine meiner Lieblingsaufnahmen von BWV 542 (noch vor der Renovierung eingespielt):

Fantasie
Fuge

Gruß, Florian

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"Nicht alles, was tönt, ist auch Musik."
-Joseph Marx-


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