Orgelprojekt St. Kastor, Koblenz (Teil 2, Neubau)

Karsten @, Sonntag, 12. Oktober 2014, 08:46 (vor 4389 Tagen) @ Flûte harmonique
bearbeitet von Karsten, Sonntag, 12. Oktober 2014, 09:10

Aber warum benötigt man bei einer modernen Setzeranlage überhaupt einen Registranten? Selbst die komplexesten Werke und Transkriptionen lassen sich an einem solchen Instrument vom Spieler allein bewältigen und umregistrieren, sieht man vom Umblätterer ab, sofern man nicht auswendig spielt. Das selbständige Umregistrieren sollte schon beim Üben in den Bewegungsablauf integriert werden (es geht hier lediglich darum, einen kleinen Knopf unter oder zwischen den Manualen oder einen Piston über dem Pedal zu betätigen; für diese minimale Bewegung ist immer Zeit). Die Vorbereitung verläuft zeit- und nervenschonend und man spielt im Konzert viel sicherer, als wenn erst vorab umfangreiche Crescendo- und Decrescendo-Sequenzen in einem größeren Reger oder Karg-Elert aufwendig mit einem Registranten eingeübt werden müssen.

Hatten wir das nicht schon mehrfach im Forum?
Spricht es nicht schlicht für den Orgelbauer und die Sachverständigen, für alle Organisten und ihre Spiel-/Registrierweise entsprechende Spielhilfen und Optionen zur Verfügung zu stellen, vor allem wenn diese mit vergleichsweise wenig materiellem und finanziellem Mehraufwand zu realisieren sind? Es gibt ja nicht nur Konzertorganisten auf der Welt...

Wer möchte, kann/braucht diese ja (nicht) zu benutzen...

Gruß
Karsten


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