Schlager in der Kirche - Song Contest GD

Karl-Bernhardin Kropf @, Rostock, Dienstag, 12. Mai 2026, 14:32 (vor 107 Tagen) @ Florian-L

https://steiermark.orf.at/stories/3353380/

Subbass1 fragte nach der Belastbarkeit der Argumentation. Also, ich könnte mir durchaus vorstellen, einen Gottesdienst entlang von Song Contest-Liedern für ein eher kirchenfernes Publikum zu bepredigen (abgesehen von der Musikalischen Ausführung. Ich hatte in Corona angefangen mit dem Halten von Andachten. Derartige Ambitionen sind hier in der Gemeinde auch nicht unbedingt Problem, weil die Pfarrpersonen souverän genug sind, zu wissen, dass sie es noch besser können und auch ihre Fanclubs haben).
Ich gucke mir den steirischen TV-Beitrag zar deswegen nicht noch einmal an, aber ich glaube, es war nie von "Jugend" die Rede. Wie ja Wolfgangs Bildzitat und die Erfahrung beweist, kommt die nicht. Die anderen aber doch. Und definitiv wäre es theoretisch MÖGLICH, sehr wirkungsvoll biblische bzw. christliche Themen an diese Songs anzuschließen.
Ob das aber wirklich passiert (ist), erfahren wir nicht. Insofern halte ich derartige Feiern nicht für verwerflich. Sie müssten halt auch gut gemacht sein.
Zusammensein um des Wohlgefühls willen, das hätte man allerdings auch schon bei einer konservativen Christmette...

Unser vorletzter Vikar liebte Schlager und war sehr konservativ und ein intensiver Geistlicher (bzw. ist das jetzt in seiner Gemeinde). Mein Co-Kimu und ich, wir hatten durchaus einen Schlager-Gottesdienst mit ihm ins Auge gefasst, aber es kam dann nicht dazu, weil es sich nicht so richtig unterbringen ließ. Aber die Form selbst wäre nicht grundsätzlich des Teufels. Nach Luther wäre sie gerechtfertigt, wenn sie dem Evangelium dient. Das ist mit dem vorliegenden Videomaterial weder bewiesen noch widerlegt. (In einer spekulativen Einschätzung würde ich mich aber mit 60/40 auf die Pessimisten-Seite schlagen ;-)


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