Kantor + Gymnasiallehrer?

Contrebasson 32' @, Wien, Dienstag, 18. März 2025, 12:08 (vor 540 Tagen) @ alla_marcia

Und ein Letztes: Ich würde die Schulmusil-Kombination nicht als halbgar ansehen. In einer sich schnell verändernden Welt kann es auch ein Zugewinn von Flexibilität im Arbeitsmarkt sein.


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Dazu mal etwas Grundsätzliches: Es ist ja durchaus löblich, sich beruflich breiter aufzustellen - dazu gehört durchaus auch, sich als Kirchenmusikstudent zu fragen, ob man später auch Lehrer an einer Schule werden möchte.

Dazu müsste man dann aber seine Motivation mal ganz grundsätzlich hinterfragen. Zwischen einer hauptamtlichen Kantoren- bzw. Organistenstelle und dem Beruf des Gymnasiallehrers liegen WELTEN. Es mag ja sein, dass man auch als Chorleiter mal vor einer Horde Menschen steht, die man zu bändigen hat. Aber wer wissen möchte, wie es ist, vor 32 pubertierenden Gören zu stehen (und das hauptamtlich bis zu 25 Wochenstunden!), der sollte sich das einmal vorher live und in Farbe anschauen.

Also ich kenne auch Fälle von Kirchenmusikern, die ohne Schulmusi-Studium in den Schuldienst gewechselt sind, wenn auch nur in Angestelltenverhältnis. Es gibt hier genügend Möglichkeiten zum Quereinstieg - wenn es denn gerade einen Lehrermangel für Schulmusi im jeweiligen Bundesland gibt.

Aber eigentlich ging es ja um Tipps, wo bzw. bei wem man in NRW oder Niedersachsen gut kath. Kirchenmusik studieren kann, wenn es keine Präferenz bzgl. Chor vs. Orgel oder Literatur vs. Impro gibt, sondern hier eine möglichst breite und ausgewogene Ausbildung gewünscht wird.


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