Langen (Hessen): Statt Oberlinger nun eine Walcker-Orgel von 1898

MCVL @, Mittwoch, 19. Februar 2025, 22:07 (vor 571 Tagen) @ Orlos

Steht eigentlich in dem Artikel in der FAZ, welche Teile aus Straßburg weiterverwendet werden?
Offenbar wurde die Orgel ja schon einem "barockisierenden" (oder wie auch immer) Klangumbau unterzogen.
In diesem Zustand halte ich die Orgel eigentlich für ein Schnäppchen. Selbst würde ich sie aber mit Sicherheit nicht 1:1 wieder aufbauen, sondern unter Verwendung von brauchbaren Teilen wie Laden, Pfeifenwerk, Windversorgung ein neues Konzept erarbeiten. Mir sind mehrere Walcker-Orgeln aus der Zeit um 1900 bekannt, aber die Pneumatik dieser Orgeln ist trotz fachmännisch und nach allen Regeln der Kunst ausgeführten Restaurierungen nicht der Knaller, um es salopp auszudrücken. Eine Link, eine Weigle, eine Steinmeyer aus der Zeit, immer gerne, da funktioniert einfach alles weitaus präziser. Deshalb kann ich mir nicht so recht vorstellen, daß die Orgel technisch 1:1 wieder aufgestellt und nur erweitert wird. Meines Wissens hat gerade die Schlabberpneumatik auch zur Elektrifizierung der Walcker-Orgel von 1900 in Eisenberg (Pfalz) geführt.


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