Lautstärke Zungenregister

Uli Skriwan @, Zwischen Inn und Salzach, Sonntag, 02. Februar 2025, 19:33 (vor 585 Tagen) @ Karl-Bernhardin Kropf

Solche Fusion-Projekte finde ich auch immer sehr spannend, weil man sich nicht nur intensiv mit dem vorhandenen Material aus oft unterschiedlichen Jahrhunderten auseinander setzen muss. Es ist auch mindestens genauso viel Hirn verlangt, wie wenn man konzeptionell beim weißen Blatt anfangen darf. Und man kann auch sehr viel dabei lernen.
Ohne parteiisch sein zu wollen: Rieger hat sich dabei in den letzten Jahren auch weiterentwickelt. Während man vor 10 Jahren noch kaum von Projekten las, wo man so großzügig und ohne in der Ausschreibungen gefordert, altes Pfeifenwerk in einen Neubau integriert hat, so wurde dies nicht zuletzt mit Wien und Graz zur Routine. Und auch von Stefan Niebler weiß ich, dass er, als er anfing selbst zu intonieren, viel Erfahrung mit altem Klangmaterial sammeln konnte. Wenn es dann wirklich so ist, dass der Winddruck nur um bis zu 10mm erhöht werden soll, dann könnte das bei den Zungenstimmen sogar ohne Rücken funktionieren, je nachdem wie brauchbar die Substanz ist.


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