(OT): Zum letzten Mal: Kircheneintritt, sonst lieber: Eintrittsgeld

MartinH, Sonntag, 24. November 2024, 18:51 (vor 656 Tagen) @ Karl-Bernhardin Kropf
bearbeitet von MartinH, Sonntag, 24. November 2024, 19:00

Und was das Personal zur Aufsicht betrifft: Wie viele Stunden hast Du denn schon in ungeheizter Kirche Aufsicht gesessen? Und für lau?


Wieso sollte ich? Und wieso erwartet die Kirche das überhaupt für lau? Soll froh und dankbar sein, wenn sich ab und zu Rentner o.ä. einfinden, die das machen, erwarten kann und sollte man das nicht. Da wird ja eine geringfügige Beschäftigung das mindeste sein. Oder eben professionell wie woanders auch. Wer das nicht leisten kann, ohne Besucher/Gläubige mit "Eintritt" zu behelligen, ist wohl kein guter Eigentümer. Wir erinnern uns: die Baulasten trägt "natürlich" der Staat (hauptsächlich).

PS Ist diese Eintritt-in-Kirchen-Unsitte bei den Katholiken wenigstens per Dekret verboten?


Ich hoffe, Deine Äußerungen sind in anderen Themen nicht ähnlich unqualifiziert wie beim Tragen der Baulast. Maximal kann ich regionale Uninformiertheit gelten lassen - für die Baulast der ev.-luth. Kirche in Norddeutschland (S-H, Hamburg, M-V) gilt das von Dir Unterstellte so keinesfalls. Zuwendung im Bereich Denkmalschutz sind möglich. Wer sich da auskennt (!!), weiß, dass auch hier maximal 50% zugeschossen werden, und sicher nicht für normale Erhaltungsaufgaben.

Was sind "normale Erhaltungsaufgaben"? Dass man mal ohne staatl. Mittel auskommt, ist ja fast schon ein Sonderfall. Fördertöpfe aller möglichen Art (das beschränkt sich beileibe nicht auf Kultur) dürften quasi immer im Spiel sein. Kann nur mal "etwas" dauern. Dass die Ortsgemeinden selbst völlig überfordert sind, ist klar. Bei Landeskirche/Bistum kann man nur hoffen, dass man hier seiner Verantwortung gerecht wird und kompetent ist. Es ist ja auch oft in, zu sündhaften Preisen externe Berater zu engagieren, obwohl man den vollmundigen Selbstdarstellungen nach diese in den eigenen Glaspalästen sitzen haben müsste.

Deine Worte über den Rentner, der ja gerne in der Kälte frieren könnte (aktuell Problem in "meiner" Kirche), zeugen von wenig Empathie. Hätte aber auch überrascht.

Was ist das für eine dumme und unzutreffende Unterstellung? "Die das machen" bezieht sich auf den Dienst an sich. Wenig Empathie zeigt "die Kirche" und ihre Glaspaläste-Beamte dadurch, dass unentwegt Ehrenamt gefordert wird - auch für Dienste, die anderswo selbstv. angemessen entlohnt werden. Wieviel ich schon frieren musste, damit bei Für-Umme-Konzertem für Schleifenzugmotoren gesammelt werden kann, wollte ich hier gar nicht nochmal ausbreiten. (Wie gesagt bin ich auch der Meinung, dass das in dieser Kirche insoweit unnötig war, als dass dort mittlerweile alles Mögliche und Unmögliche stattfindet, nur rein gar nichts mit Orgel (außer ein paar Gottesdienste).


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