Gehen der evangelischen Kirche die Organisten aus?

willscher, Sonntag, 01. Januar 2012, 15:25 (vor 5366 Tagen) @ hinterSatz

Wagen wir doch einmal ein Experiment.
Für einen katholischen Gottesdienst bekommt der Organist eine Vergütung von 10€,
auch am Sonntag und Vorabend. Nach dem Gottesdienst darf er eine "Musikerkollekte",
die am Ausgang von den Gottesdienstbesuchern gegeben werden kann, für sich beanspruchen, abzüglich eines "Zehnten" für Licht, Strom & Instrumentenerhalt.
Plan- und buchbar über eine webbasierende Platform, die auch die Honorar- und
Steueraspekte abwickeln kann.
Würde das nicht einmal mehr Leute auch werktags in die Kirchen ziehen, weil dort Musik geboten wird und zum anderen einen Organistennachwuchs motivieren, sich mit Instrument, Literatur und Liturgie zu beschäftigen, weil man da auch etwas verdienen kann ?
Mit Speck fängt man bekanntlich Mäuse, und mit Musik, so hats der Rattenfänger vorgemacht, verführt man vielleicht auch den einen oder anderen vielleicht auch in
die dunklen Mysterien der katholischen Liturgie ?

Tolle Idee, die unglaublich viele Arbeitsplätze schafft, nämlich mehr Finanzbeamte.
Denn die müssen dann die Einnahmen der Kollekten schätzen, genau wie die Trinkgelder der Kellner/Innen. Im Übrigen kenne ich genug Leute, die auch werktags einen GD besuchen können, aber leider einer geregelten Arbeit nachgehen (müssen).

Gruß

Andreas


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