elektrische Koppeln
Er sagt aus Orgelbauerperspektive zum Beispiel ganz klar: Mechanik und elektrische Koppeln zu synchronisieren ist unmöglich (und ich erinnere mich an einen Nachmittag als Tastenhalter am Spieltisch der Freiburger Hochschulorgel, während der unter den Pedalladen eingeklemmte Orgelbauer regulierte und fluchte, fluchte und regulierte und dann mit einem Kompromiss rausgekrochen kam, der in einem Dom nicht groß was ausmacht, im Konzertsaal allerdings hörbar bleibt).
Das allerdings halte ich nicht für so gravierend wie oft behauptet wird, aus dem einfachen Grund, dass mechanische Koppeln auch so angelegt sind, dass sie eins nach dem anderen "feuern". Dies um eine massive Summierung des Druckpunktes zu vermeiden.Von daher: Koppel bleibt Koppel. Gerade deswegen finde ich meine "Kowalyshynmaschinen" so toll!
Im historischen Cembalobau werden die Koppeln von Cembali ebenfalls so reguliert, dass die Kiele die Saiten mit minimalen Verzögerungen nacheinander anreißen. Im fachjargon heißt das "staggering".
Guckstu hier: http://www.youtube.com/watch?v=VaFoFoa__uY
Beim schnellen und filigranen Cembalospiel fällt dies nicht auf und ein durchgehend leichte SPielweise wird erreicht.
Gruß
Karsten
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- elektrische Koppeln - kjz1, 20.11.2011, 14:14
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