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Hausorgler @, Feldkirch/Vorarlberg, Freitag, 04. November 2011, 22:22 (vor 5421 Tagen) @ elsenp

Woher nimmt sie das Recht, hier in das fremde Arbeitsgebiet eingreifen zu müssen?

Ganz einfach: Die Theologen, egal, ob Pfarrer oder Pastis sehen sich erstens in allem grundsätzlich kompetent - egal ob sie darin ausgebildet sind oder nicht. Und zweitens sehen sie sich als "vorne" Stehende als die Herren/Herrinnen der Liturgie.
Und drittens sehen sie Kirchenmusiker als subalterne Dienstleister, die ihre Gestaltungsideen nach Wunsch auszuschmücken haben. Fazit: Es gibt eine Tendenz (natürlich nicht bei allen), den Kirchenmusikern ernsthafte inhaltliche Kompetenz jenseits der Formalen des spielen Könnens abzusprechen. Dies betrifft vielleicht weniger die hauptamtlichen Kirchenmusiker, aber die nebenamtlichen Helfer sind dem durchaus ausgesetzt. Dies zeigt sich im Übrigen auch in der miserablen Bezahlung. Auch das ist ein Ausdruck, wie hoch die "Wert"schätzung im wahrsten Sinne des Wortes geht.
Übrigens erlaube ich mir das zu schreiben, gerade weil ich Theologe bin und die Befindlichkeit kenne. Man kann mir also nicht Opposition zu "Denen am Altar" andichten.


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