Stockmeier spielt Bach

FranzS. @, Dienstag, 20. September 2011, 20:32 (vor 5466 Tagen) @ Fabian Brackhane
bearbeitet von FranzS., Dienstag, 20. September 2011, 20:39

starre Perfektion des Klanges ohne deutliche Charakteristik der Einzelstimmen. Nichts bewegtes, lebendiges darin.

die "starre Perfektion" des Klanges gefällt mir eben besonders gut. Jedoch finde ich, dass die fehlende Charakteristik, oder besser gesagt, die gekünstelte Charaktaristik der Einzelstimmen eine Erscheinung des jüngsten Orgelbaus ist (und mit Sicherheit ein Grund, der nächsten Generation, die heutigen Instrumente schlechtzureden).
Gerade in den langsamen Sätzen der Triosonaten hört man bei den Kreinbrink-Orgeln sehr charakteristische "wahre" Flöten und Mischungen.

Sie klingt - für meine Ohren - toll, allerdings auf Aufnahmen deutlich besser als im wahren Leben.

also ich habe Rinck und Krebs aus Weingarten (beides Naxos) und ich frage mich, ob die Orgel so berühmt wäre, wenn der bildnerische Teil, die Konstruktion und die Geschichte des Instruments, nicht so einzigartig wären. Möglicherweise ein Prototyp der "Riesenorgel"? (autsch!)

Möglicherweise bin ich eben einfach ein biederer Mensch (ich übe ja auch Bornefeld ;~) ).


Weder gegen das eine noch das andere ist irgend etwas zu sagen! :-)

Gut, das erste stimmt nicht (hoffe ich zumindest), aber Bornefeld übe ich trotzdem.


Grüße
Fabian

Gruß zurück

Franz


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