Orgelweihe Speyer

Fabian Brackhane ⌂ @, Worms, Montag, 19. September 2011, 06:23 (vor 5467 Tagen) @ schnitgers.anderer.erbe

Eine Vesper mit über 2h Länge ist auch zu so einem Anlaß einfach eine Zumutung.

Hmm, grenzwertig war sie, aber nicht ZU lang finde ich. Insgesamt hatte es liturgisch ja Hand uns Fuß und die Dankesrede war angenehm kurz und keine Lobhudelei. Das kenne ich von solchen Veranstaltungen auch ganz anders, wo dann auch noch der Bürgermeister, der Vorsitzende der Komission &&& jeder seinen Senf abgeben muss.

Der Lektor schien übrigens auch durch die, sagen wir es mal freundlich etwas "matt" und von Natur aus substanzarm daher kommende Franck'sche A-Dur Fantasie eingeschläfert worden zu sein. Wie man so ein Stück zu so einem Anlass wählen kann, bleibts mir ein Rätsel, aber das ist bestimmt gaaaaaaanz falsch...

Ja, über die Musikauswahl habe ich mich auch etwas gewundert. Verlangt ja keiner, die Vesper mit Widor und Vierne zu überfluten, aber der Franck war ein absoluter Fehlgriff.

... am Ende noch eine Whitlock'sche Fanfare bei der aber leider auch nicht wirklich die Post abging

Auch da wieder die Frage nach der Idee zu diesem "Rausschmeißer". Eichenlaub wird sich garantiert etwas dabei gedacht haben, aber es erschloß sich mir nicht. Geradezu fassungslos hat mich allerdings die Tatsache gemacht, dass die Leute selbst bei einer Orgelweih-Vesper mit dem ersten Ton des Nachspiels aufspringen und rausdrängen. Die Konditionierung schlug da wohl voll durch.

Weiß übrigens jemand etwas zum Thema Festschrift? Gibts eine? Wenn nein, hätte man im Programm zur Vesper wenigstens mal die Dispo abdrucken müssen, das war etwas mager.

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