Nochmals Demessieux: Fundstelle - Bio Duruflé

Karsten, Samstag, 08. Dezember 2012, 12:50 (vor 5080 Tagen) @ untersatz32
bearbeitet von Karsten, Samstag, 08. Dezember 2012, 13:16

Ein ähnliches, und überflüssiges "Hick-Hack" gab es ja auch bei Ronald Ebrechts - oder verwechsle ich es jetzt gerade mit Derjenigen von Jim Frazier? - englischsprachigen Biografie von Maurice Durufle, der (Ebrecht - oder Frazier) es dann doch tatsächlich "gewagt" hatte, gewisse Details von Durufle's erster, annullierter Ehe anzusprechen...

Als ob dies das Meisterwerk des Komponisten im Nachhinein schlechter machen würde oder seine "Ehre" beschmutzen. So ein Quatsch!
Es macht IHN höchstens nur "menschlicher" und holt ihn vom künstlichen "hohen" Sockel herunter zu den Normalsterblichen.

Dies schmälert für mich die Leistung und das wunderbare Oeuvre dieses genialen Komponisten in keinster Weise!

Nein, aber bei solchen rein privaten Aspekten ist immer auch das Persönlichkeitsrecht zum Teil noch lebender Personen und ihrer Familien ein zu berücksichtigender Punkt. Bei Demessieux und Dupré handelt es sich natürlich um eine vorwiegend künstlerische Beziehung. Von daher sei ein "Nachhaken" zumindest erlaubt, auch wenn das Ego der Beteiligten eine Rolle gespielt hat.

Künstler haben natürlich auch ein gewisses Interesse, einen selbst bestimmten Ruf oder einem selbst bestimmten Bild zu entsprechen. Messiaen war da auch ein weiteres Beispiel. Er hat Harry Halbreichs Buch über ihn ordentlich redigiert.

Gruß
Karsten


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