Die Schukeorgel in St.Elisabeth/Essen-Frohnhausen

prinzipalschlumpf, Samstag, 17. November 2012, 20:49 (vor 5097 Tagen) @ Poupoulcorouse

Hallo zusammen ,

da die Schukeorgel auf Interesse gestoßen ist will ich gleich mal ein paar weitere Infos geben bzw. berichten !

Die Quintade 8" , im RP , ist laut Disposition bzw. so wie ich das am Spieltisch gesehen habe die einzige 8"-Labialstimme ! Verständlischerweise ist das auch ziemlich ungewöhnlich . Soweit ich informiert bin , man möge mich korrigieren wenn ich falsch informiert bin , wurde die Orgel seinerzeit von Siegfried Reda disponiert . Das dürfte einige bei der Disposition einiges erklären !

Wenn man das Bild sieht könnte man meinen , sofern man nicht die räumlichen Gegebenheiten kennt , das die Orgel schlecht plaziert ist . Das ist sie aber nicht . Der Standort ist auf einer Empore die das Kirchenschiff von der Werktagskapelle trennt . Quasi nach Art eines Lettners . Zudem steht die Orgel rechts vom Altar undist somit direkt in das gottesdienstliche Geschehen mit eingebunden . Und klanglich kann man dieses Instrument , von jeder Ecke der Kirche , ohne Probleme erfassen denn das Instrument füllt den raum optimal !

Die Aufstellung dieser orgel stellt sich folgendermaßen da :

Das Rückpositiv steht zwar in der Brüstung aber nicht im Rücken des Spielers sondern , vom Spieltisch aus gesehen , zur rechten Seite . Das Brustwerk ist auf Spieltischhhöe positioniert , darüber das Hauptwerk und rechts davon das Pedal !

Der Höreindruck ist , für meine Begriffe und für mich persönlich , nicht brutal und auch nicht zu schrill . Klar ist der Höreindruck , auf der Empore , ein anderer als unten vom Kirchenschiff aber das ist normal .

Ich hoffe das ich , mit diesem Bericht , einige Fragen beantworten konnte . Sollte mir ,was durchaus passieren kann , ein paar Fehler unterlaufen sein so verzeihe mir man das bitte bzw. wenn es noch weitere fragen gibt , sofern ich diese beantworten kann , nur zu !

Gruß Prinzipalschlumpf


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