wo gibt es (noch) Septimen oder Nonen?

FranzS. @, Dienstag, 23. Oktober 2012, 14:55 (vor 5128 Tagen) @ Gonzaga

Die älteste erhaltene Septime, die ich kenne, steht in der Orgel der Pfarrkirche Altfraunhofen bei Landshut. Dieses pneumatische Instrument wurde 1914 (!) von Leopold Nenninger und Albert Moser (München) mit folgender Disposition errichtet:

Manual I (C-g'''): Bordun 16', Prinzipal 8', Soloflöte 8', Dulciana 8', Gamba 8', Oktave 4', Mixtur 4-fach 2'
Manual II (C-g'''): Hornprinzipal 8', Gedeckt 8', Aeoline 8', Voix cölest 8', Orchesterflöte 4', Piccolo 2', Terzflöte 1 3/5', Septime 1 1/7', Trompete 8' (Tremolo)
Pedal (C-f'): Violon 16', Subbass 16', Stillgedeckt 16', Oktavbass 8', Posaune 16'
Koppeln: II-I, I-P, II-P, Super II-I, Sub II-I

Ich habe vor ungefähr 25 Jahren auf dieser Orgel gespielt. Sie war damals in einem ausgezeichneten Zustand. Ich erinnere mich an eine sehr präzise funktionierende Pneumatik und auch klanglich war ich von diesem Instrument sehr angetan.
Vielleicht kennt auch FranzS. diese Orgel und kann davon berichten.

Schöne Grüße in die Runde

Gonzaga

Hallo,
die Orgel kenne ich schon und sie befindet sich immer noch in einem ausgezeichneten Zustand. Die Septime ist als Streicher gebaut und sehr zart, die Quintflöte 2 2/3 im Schwellwerk darf ich noch ergänzen.

Viele Grüße
Franz


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