Gießen, war: wo gibt es (noch) Septimen oder Nonen?

jrbecker @, Sonntag, 21. Oktober 2012, 11:46 (vor 5128 Tagen) @ fluteceleste

Und natürlich, hier gibt es auch noch die Septime im Brustwerk und die None im Kronwerk.

LG
Jörg


Diese Orgel war auch letztes Jahr im Fernsehgottesdienst zu hören. Ich fand den Klang eigentlich sehr zufriedenstellend, was natürlich von der Aufnahmetechnik abhängt, aber wohl hauptsächlich an der schwungvollen Intrade und der mir sehr sympathischen Begleitung zur "Güldnen Sonne" gelegen haben könnte ;-)..

Ja, ich wies ja seinerzeit schon hier auf diesen Fernsehgottesdienst hin, damals waren die ja ein wenig in der Kritik, und nicht nur ich fand, dass diese sich - auch durch die hochwertige musikalische Gestaltung - etwas von den anderen seinerzeit gesendeten Gottesdiensten abhob. (Der Organist im Fernsehgottesdienst war übrigens der Kollege der kath. Bonifatiuskirche, Ralf Stiewe, das ist der mit der "Perle der Empore"...)

Ich habe die Orgel am vergangenen Wochenende im Rahmen eines Workshop-Konzertes spielen können. Der Klang ist tatsächlich gar nicht schlecht! Als Spieler etwas ungewohnt ist es, das Hauptwerk im Rücken zu haben, aber dadurch ist das natürlich bei der Gemeinde sehr präsent. Es ist vielleicht aber auch gerade deshalb nicht zu stark intoniert. Auch das Pedal gibt schon Fundament, wenngleich der Raum natürlich noch einen weiteren 16' vertragen könnte... Die Orgel hat momentan ganz andere Probleme, sie ist trakturmäßig einfach ausgespielt und bedarf auf dieser Seite dringend einer Überholung.

LG
Jörg


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