Zuviel des Falschen ist wundervoll...

Gast @, Freitag, 08. März 2024, 03:34 (vor 917 Tagen) @ elias.orgel

ganz abgesehen davon könnte MIDI von der Datengeschwindigkeit her, (für meine Ideen)
etwas zu langsam sein (ca. 1 ms (millisekunde) pro DatenSatz = 1000 Befehle pro Sekunde - aber das ist eine andere Geschichte und soll ein anderes mal erzählt werden MEnde ;-)

Beziehst du dich mit diesen Zahlen auf das urspruengliche (=analoge) Protokoll aus den 80ern?
Mir ist schon klar, dass es Bestrebungen gab, eine Art «MIDI2»-Protokoll zu entwickeln - diese Normierung ist meines Wissens komplett im Sande verlaufen…
MIDIoIP hat dagegen mittlerweile einen eigenen RFC und ist als Uebertragungsprotokoll damit formell normiert.
Sowohl Latenz als auch Bandbreite haengen damit nicht mehr vom Protokoll, sonder eher mit der verbauten Hardware zusammen.

Bei modernen Systemenen duerfte damit eher die «analoge».Midischnittstelle der Flaschenhals sein?
Das ist ein wenig aufwendiger als der Anschluss an den analogen MIDI-Port - aber mit ein wenig Wissen laesst sich auch MIDIoIP auslesen, verarbeiten und wieder einspeisen.

Ich bin kein «Automatisierungsexperte» :-) , habe aber einfach mal ein bisschen Rumgegoggelt.
In meinem «Laukhuffoergelchen» sind - nicht ueberraschend! - Komponenten der oestereichischen Firma Sigmatek verbaut, die auf den «Varan-bus» aufbauen.
Nach Datenblatt liegt die Bandbreite bei 100mbit/s, Einzelbefehle haben im Optimum eine Latenz/Verzoegerung von grade mal fuenf Mikrosekunden!

HHmm.


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