OT: "Organistys"?? Auch nicht schlechter als...

Karl-Bernhardin Kropf @, Rostock, Mittwoch, 05. Juli 2023, 21:36 (vor 1166 Tagen) @ Orlos

Zur Zeit lese ich dieses Buch (z. B. während eher uninteressanten Predigten) und kann es (bislang) empfehlen.

Tja. Der Verlagstext sagt: "Ein Muss für alle, die genug vom Gendern haben."

Ist es dann ein "Soll" für die, die sich nur informieren wollen? Oder ist es ein "Kann weg", sobald man die (möglicherweise vorhandene - ich kenn's ja nicht) Ideologie dahinter entdeckt hat?

Ein gefundenes Kubelik-Zitat im Netz (nicht aus dem Buch) gibt Antwort:

«Dabei ist die Auswahl der Gruppen, die vorgeblich vor einer ausgrenzenden, stigmatisierenden Sprache geschützt werden müssen, völlig willkürlich. Sie entspricht genau jener, die im linken Weltbild den Katalog besonders gefährdeter Personen anführen: Frauen, Schwarze, Homosexuelle, Behinderte, Asylanten. Bezeichnenderweise gibt es aber eine Vielzahl anderer Gruppen, die in der Öffentlichkeit mitunter in viel höherem Maße aggressiven, beleidigenden Äußerungen ausgesetzt sind: Unternehmer, Spekulanten, Jäger, Aristokraten, Geistliche, Raucher, Politiker oder Polizisten. Für sie gibt es weder Sprach­empfehlungen noch Gleich­behandlungs­beauftragte. [...]
Die Auswahl der zu schützenden Gruppen ist in der Praxis vom Weltbild der Sprachwächter bestimmt, und diese sind in fast allen Fällen im linken politischen Milieu zu suchen.»

Da bleibe ich lieber linksgrünversifft, bevor ich ein Bedürfnis nach dem Gleichstellungsbeauftragten für den Unternehmer an sich entwickle.
Wurden die skandinavischen Sprachen oder Englisch auch durch linke Gruppen ihrer Zwei- bzw. Dreigeschlechtlichkeit beraubt?

EDIT: Das wird der neue Aufmacher im AHS-Blog! :D


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