Orgeleinweihung Rhein-Mosel-Halle, Text

kjz1, Samstag, 18. Oktober 2014, 17:53 (vor 4404 Tagen) @ Friedrich
bearbeitet von kjz1, Samstag, 18. Oktober 2014, 17:56

Ich erinnere mich an ein Gespräch mit Beat Grenacher von Goll, der von der Intonation der Orgel in der Stabkirche Hahnenklee erzählte, einem reinen Holzraum, nicht sehr groß, aber ohne schwere Wände: »Da braucht man eine Kraft …« Je toter der Raum, desto mehr Energie müssen die Grundstimmen bekommen.

Das könnte für die hiesige Halle auch gelten: relativ viele Besucher, die Schall-Diffusoren an den Wänden, die Rhomben-Decke. Da habe ich auch den Eindruck, dass die Hallenakustik den Klang 'wie ein Schwamm' aufsaugt.

In einer Stein-Kirche hätte man große, reflektierende Flächen, die den Schall zurückwerfen. In der Halle gibt es diese nicht bzw. nur in sehr geringem Maße.

Viele Grüße,

- Karl-Josef


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