SKH..
Beim Symposium über "Die unmoderne Orgel" meinte Planyavsky, wer damals Transkriptionen gespielt hätte, wäre gekreuzigt worden - Steven Tharp hingegen spielte am Freitag abend ein ganzes Konzert mit Transkriptionen und wurde dafür mit Standing Ovations bedacht. Diese allerdings zu Recht, denn was hier an orchestralen Farben aufgeboten und mit einer derartigen Ruhe - ohne Registrant und Noten (bis auf ein Stück) - und ohne jegliche Attitüde von der Empore flutete, hatte diesen Beifall auch verdient. Trotz aller stupenden Virtuosität hatte man nie den Eindruck, daß sich hier der Künstler präsentierte, sondern daß aller Einsatz einzig dazu diente, die richtige Klangfarbe für jede Note zu finden. Und solche Werke auswendig zu spielen und zu registrieren, ist trotz aller vorhandenen und virtuos eingesetzten Spielhilfen (zusätzlich zu einer Menge "Handarbeit"!) allein schon eine Kunst für sich.
Soviel zu den in einem anderen Thread erwähnten offenbar notwendigen vier Assistenten am Spieltisch ;-) .
Danke für den Bericht!
Grüße,
Abstrakte
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