SKH..

3rd_astronaut, Dienstag, 14. Oktober 2014, 15:39 (vor 4408 Tagen) @ fluteceleste

Ja, man kann sich in der Tat fragen, ob diese ganzen Transkriptionen sein müssen, insbesondere, wenn nachfolgende Organisten die Erwartungen dann mit wirklichen Orgelwerken nicht mehr erfüllen können.


also das seh ich doch anders. Ich freue mich immer wenn in einem Konzert mal was neues geboten wird. hier hat sich der Interpret num mal auf Transkriptionen spezialisiert. ich geh mittlerweile bei standardprogrammen (Bach Vierne Widor) nur noch wenn es sich wirklich um einen besonderen interpreten handelt oder ich die orgel noch nicht kenne. ich glaube nicht, dass jetzt die "nachfolgenden Organisten" nicht mehr mithalten können, bloß weil ein außergewöhnliches Programm geboten wird .

ich verstehe das "problem" schon: man kann das programm mit bekannten orgelstandards gestalten, dann kommst aber du (und ich) womöglich nicht mehr, oder man präsentiert ausgefallenere sachen von unbekannten namen (hier: musil, klicka), deren kompos. qualität zumindest oft unbekannt ist (oder auch unter par sein kann).
mit transkriptionen hat man die viel bekannteren namen im programm (für nicht-spezialisten) und (für die orgel!) unbekanntes material. das hat schon einen bisschen "unfairen" touch ;-)
(natürlich regelt sich das ein, wenn man erkennt, dass manches vielleicht doch besser im original wirkt.)


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