Markus Hinz, Auferstehungskirche, D-Oberkassel

Karsten @, Samstag, 31. Mai 2014, 15:37 (vor 4538 Tagen) @ Clemens Schäfer
bearbeitet von Karsten, Samstag, 31. Mai 2014, 15:40

Natürlich ist überlegenswert, ob echte Echos mit unterschiedlich langen Passage komponiert werden können. Denn dann platzt das Echo womöglich bereits in die Passage selbst hinein. Die Antwort ist einfach: Ja, klar. Das passiert in jedem Kanon, in jeder engeführten Fuge. Sweelinck hätte also gekonnt, wenn er gewollt hätte.

Den Versuch eines "physikalischen Echos" eines Namensrufes hat Richard Strauss in seinem Opus magnum "Die Frau ohne Schatten" ganz gut hingekriegt. Man muss sich den Frauenchor dann natürlich auch noch hinter der Bühne vorstellen.
(Da das Forum ja musikalisch aufgeschlossen ist und gerne mal über den Tellerrand schaut, gehe ich davon aus, dass es vertretbar ist, eine Oper zu erwähnen ;) )

Gruß
Karsten


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