Lübeck St. Marien - kleine Aufgabe....

Friedrich @, Samstag, 10. Mai 2014, 21:09 (vor 4560 Tagen) @ Karsten

Es würde mich nicht überraschen, wenn diese "ganz große Lösung" langfristig sogar zumindest von den Musikern gewünscht wird: große sinfonisch-romantische Hauptorgel an der Westwand, eine Totentanz-Rekonstruktion an originaler Stelle (Astronomische Uhr wiurd dann umgesetzt) und für eine kleine aber feine Chorbegleitorgel aus dem Registerbestand der jetzigen Totentanzorgel findet sich dann auch noch ein Platz... :)

Mir kommt da noch Glatter-Götzens Rothenburger Lösung in den Sinn. Dort steht die große Orgel auf Ihrem Schwellkasten. Es ließe sich also ein schwellbares Begleitwerk bauen, vor dem oder um das herum der Chor stehen könnte (weiß aber gar nicht, wo der in St. Marien überhaupt steht), mit eigenem labialem 16', der ins Pedal transmittiert würde. Auf dem Begleitwerk wäre dann die Empore, auf der sich wiederum eine dreimanualige Totentanzorgel erhebt. Das Begleitwerk wäre dann vom vierten Manual anzuspielen. Es sollte allerdings keine unentbehrliche Rolle im gesamten Klangaufbau spielen, weil es aus der Position sich klanglich kaum sinnvoll mit den anderen Werken verbände.

Dann wäre die Stimmungsfrage zu lösen. Will man eine mitteltönige Barockorgel, so bräuchte man auch kein viertes Manual als Schwellwerk (das könnte dann sogar einen eigenen Spieltisch bekommen). Mit einer schönen temperierten Stimmung, vielleicht Bach-Kellner, sähe das schon anders aus; da könnte man auch ein Schwellwerk einigermaßen sinnvoll einbinden. Es muss ja nicht für Franck oder gar Dupré taugen, ein gutes Echowerk wäre auch etwas Schönes.

Viele Grüße
Friedrich


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