Setzer vs. freie Kombinationen

Gast @, Mittwoch, 23. September 2015, 00:34 (vor 4008 Tagen) @ Dorforganist

Eine Umschaltung Setzer/Freie Komb. wäre für mich die bessere Wahl gewesen.

Ich finde es im Vertretungsfall ohnehin schwierig, sich "mal schnell" mit dem Setzer und der Liedanzeige vertraut zu machen. Meist sind beides proprietäre Lösungen, die nicht unbedingt selbsterklärend sind.

Du sprichst mir direkt aus der Seele! :-)


Je nach Orgel kann die Einarbeitungszeit in die Setzeranlage RICHTIG viel Zeit kosten - ohne dass man sich nachher eigentlich wirklich darueber sein kann, dass man diese auch unfallfrei" bedienen kann :-(
Richtig ungemuetlich wird es natuerlich, wenn man die vorher muehselig gespeicherten Kombinationen nicht direkt ueber (Hand-)Pistons aufrufen kann, sondern dafuer auch noch erst den "Vor- und Zurueck"-Button des "Sequenzers" bemuehen muss :-(((


Ich habe mittlerweile KEINERLEI Verstaendniss mehr darueber, dass bei etlichen Neubauten die "klassischen" Spielhilfen mit dem Argument einer vorhandenen Setzeranlage wegrationalisiert werden! Das ist ein - wenn nicht sogar der!! - Todesstoss fuer die liturgische Improvisation im GD.
Eine Walze ist da einfach nur Gold wert - und bereits eine(!!) FK kann eine "Registerfessel" ersetzen. Das hat einfach was, wenn man waehrend einer Choralstrophe bereits waehrend des Spielens den naechsten Vers vorbereiten kann...


Wahrscheinlich gibt es hier jetzt einige Leute, die mich jetzt als "unmusikalisch" bezeichnen :-/ - Ich bin aber auf jeden Fall absoluter Fan von Werkskombinationen nach englischem Modell (="Divisionals")! Das sind - durch die Bank - Orgeln, wo man sich - unabhaengig von der Orgelgroesse! - einfach nur hinsetzen und drauflosspielen kann...

(Ich bin mir klar darueber, dass sich nicht alle einen solchen "Stunt" zutrauen. Aber in einem frei improvisierten Preludium mit etwa 4-5 Minuten kann man durchaus ganz, ganz viele dieser "knoepfchen" benutzen :-] )


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