Girolamo und ich...

Karl-Bernhardin Kropf @, Rostock, Donnerstag, 11. Juni 2026, 12:39 (vor 79 Tagen) @ Orlos

Auch wenn natürlich der klangliche Charme fehlt, sind für das Kennenlernen des Meantone feelings auch elektronische/digitale Lösungen hilfreich. Sogar viele mittelwertige Popmusik-Keyboards beiten 1/4-Komma an, das gibt schon mal eine klangliche Orientierung.

Ich selbst war trotz einiger Beschäftigung mit ungleichstufigen Temperierungen dann vor Ort sehr überrascht, wie schräg Weckmanns Magnificat II. toni in Tangermünde klang. Mir gelang es noch nicht, eine Bedeutung der sehr schmerzhaften H-Dur-Stelle im 3. Orgelvers zu erschließen, gleichermaßen scheint es ziemlich sicher, dass Weckmann mit einer mitteltönigen Wiedergabe rechnete (siehe die Forschungen von Ibo Ortgies). Weiß jemand dazu etwas?


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