Spieltisch; war: Glatter-Götz-Rosales-Orgel Trinity Church NYC eingeweiht

Robert212, Samstag, 25. Oktober 2025, 21:51 (vor 315 Tagen) @ Contrebasson 32'
bearbeitet von Robert212, Samstag, 25. Oktober 2025, 21:57

Es ist sehr schwierig, Spieltische großer Orgeln zu gestalten. Wir sehen das aktuell in Passau. Nicht alles, was möglich ist, ist den Kostenaufwand wert. So haben wir uns bewusst gegen höhenverstellbare Manuale und Pedal entschieden. Ebenso gegen Laufzeitanpassung von Teilorgeln gemäß Hörerposition oder dynamische Ventilsteuerung gemäß Tastenstellung.
Uns war jedoch wichtig, die vorhandenen Werke und Registerreihen gemäß Bauweise bestmöglich an den Spieltischen registrierbar zu machen. Gelöst haben wir das mit zwei ‚clouds‘.
In einer sind alle getrennt sinnvoll möglich zuzuordnenden Windladen der Teilwerke, in der anderen alle Pfeifenreihen, die mit Einzeltonventilen angespielt werden, verfügbar.
Damit sind floating die Teilwerke/ teilweise unterteilt nach zB. Kleinpedal/ Grosspedal etc. jeweils als 16-8-4 (oder in anderen Intervallen) den Klaviaturen zuzuordnen; zudem sind aus der anderen cloud alle Pfeifenreihen auf elektr. Laden mit Einzeltonsteuerung als Transmissionen wählbar (ebenso 16-8-4 an jede Klaviatur oder auch andere Intervalle).
Das ermöglicht eine bestmögliche Ausnutzung der vorhandenen Pfeifenreihen.
Es ist nicht alles finanzierbar und sinnvoll, was rein technisch machbar ist. Man muss Kompromisse eingehen, um Spieltische nicht zu überfrachten und klar und logisch zu gestalten. Man muss Prioritäten setzen.


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