David Hurwitz und Orgelmusik

Axel, Samstag, 14. Juni 2025, 18:48 (vor 450 Tagen) @ Karsten

Nee, so hatte ich ihn gar nicht verstanden. Das ist ja sehr deutlich, dass es subjektiv ist und auch sein darf.

Was Reger angeht, ist er ja sehr differenziert. Mehrfach lobt er die Böcklin Suite, die nun wirklich sehr schön ist. Das Monstrum von Klavierkonzert ist nicht seins, was ihm auch niemand verdenken kann. Ich finde auch die Sinfonietta grausam. Vieles an Kammermusik lobt Hurwitz aus ebenso guten Gründen.

Die Aufstellung kann ich durchaus nachvollziehen, wenn man einen Querschnitt durch die Orgelliteratur haben möchte, ist das schon sinnvoll und substanziell. In einigen Punkten verstehe ich ihn nicht ganz und natürlich sähe meine Liste etwas anders aus.

1. Frescobaldi, 2. Buch der Toccaten
2. Storace, Ciaconna in C und Rossi, Toccata settima als "Exoten"
3. Muffat, Apparatus
4. Pachelbel, Arietta und "Was Gott tut"
5. Buxtehude,...jetzt wird es schwer...selbst wenn ich sagen würde, auf was ich verzichten könnte...eigentlich auf kaum etwas
6. Bruhns, großes e-moll
7. Bach, auch da schwierig...wie bei Buxtehude...zu viele extrem gute Stücke
8. Carl Philipp, die Sonaten in D und F
9. Mendelssohn, 1. Sonate (die ich tatsächlich noch nie gespielt habe)
10. Rheinberger, 11. Sonate....vielleicht die 4.
11. Widor, 6. Sinfonie
12. Vierne, 2. Sinfonie
13. Franck, die Choräle
14. Reger, op. 135b und op. 52,2+3
15. Ligeti, Volumina


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