Goldene Zeiten? Zentralspieltisch?
zumindest in Freiburg sind zwei Werke der Orgelanlage ohne eigenen Spieltisch und daher ist der Zentralspieltisch sinnvoll und näher am Volk. Zudem ist die Gemeinde mit nur einer Orgel nicht vernünftig begleitbar, siehe auch Mainz, Köln, etc.. Warum immer die neuen Möglichkeiten verteufeln? Ich würde mich freuen, wenn die Diskussion endlich zu Ende wäre und wir einen entspannten Umgang mit elektroscher oder pneumatischer Traktur pflegen und so auch mit verrückten Koppeln und freier Manualzuweisung.
Grüße
Marcus
Ja, und ich denke, wir sind da eigentlich unterwegs.
Auch kleine Kirchen werden zunehmend mit Orgelanlagen und Zentralspieltisch ausgestattet.
Mechanische Orgeln werden elektrifiziert, riesige Summen ausgegeben und proportional zu den Kosten hat sich klanglich nur wenig verändert.
Ich persönlich finde es viel reizvoller zwei völlig unterschiedliche Instrumente im Raum zu haben.
Auch das ist ein reizvoller Ansatz, und die Kritik, dass viel Geld in Dinge geht, die mit dem Klang nichts zu tun haben, trifft auch. Insofern allerdings Sub/Superkoppeln etc. von elektrischen Spielanlagen geboten werden (in der Hoffnung, dass die Windversorgung entsprechend dimensioniert ist), geht es auch um Klangwirkungen, und eine elektrische Alternative zur mechanischen Traktur, ob "zentral" oder nicht, ist dann durchaus ernstzunehmen.
Ein sehr wichtiger nicht zu Ende gedachter Faktor ist die Haltbarkeit der modernen Prototypsysteme.
Wer soll das alles in Zukunft unterhalten und bezahlen. Für seine eigene Karriere scheint es noch zu reichen.
Wie ich immer sage: Unsere Heuss-Anlaghe hier von 1983 müsste längst tot sein und läuft und läuft... Was aber total nervt, ist, dass ich an einige mechanisch-pneumatische Verschleißteile (Bälgchen, Barker) nicht ran kann, weil das in dem hektischen Umbau von 1938 allen Banane war - anscheinend jedenfallsm, vielleicht hatten die Handelnden zumindest schlechtes Gewissen.
In Düsseldorf ist bis Juli 2024 - da war ich da - keiner der ca. 4.000 Magneten ausgefallen, auch die Spieltische laufen relativ fehlerfrei. Also, eigentlich fehlerfrei, aber Markus Hinz deutete an, dass es gewisse Grenzfälle gab und er bei Konzerten wie dem von mir besuchten (Andreas Jetter mit der Rott-Symphonie) vorher schon ein wenig nervös ist, ob alles klappt.
Wir sollten aber nicht übersehen, dass auch mechanische Anlagen nicht völlig störungsfrei sind. Allerdings sindErsatzteile leichter zu bekommen, auch künftig.
Bei den modernen Anlagen ist eine gute Trennung der flüchtigen von den dauerhaften Komponenten wichtig. Magneten halten viele Jahrzehnte, die elektronische Steuerung eher nicht, oder zumindest möchte man, weil Besseres verfügbar wurde, auf das Neueste wechseln. Das muss dann wirklich einfach möglich sein. Wenn man das bedenkt, sind auch die Kosten nicht mehr so hoch. Dennoch trifft die Frage, wer zahlt künftig, unabhängig von der Höhe?
Noch mal zur Verdeutlichung:
Kostbares Produkt, mittlerer Aktualisierungs-Aufwand:
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Verschleißteil, geringer Aktualisierungsaufwand bzw. wäre ein völliger Ersatz relativ erschwinglich:
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(Düsseldorf, Malmö, Bilder aus Wikipedia)
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MichaelS,
01.01.2025, 12:25
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Oberpfeife1882,
01.01.2025, 12:30
- Goldene Zeiten? Zentralspieltisch? -
Orlos,
01.01.2025, 14:52
- Goldene Zeiten? Zentralspieltisch? - MartinH, 01.01.2025, 15:15
- Goldene Zeiten? Zentralspieltisch? Ja! - Karl-Bernhardin Kropf, 01.01.2025, 19:19
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Orlos,
01.01.2025, 14:52
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orgelquaeler,
02.01.2025, 08:27
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stein,
02.01.2025, 09:01
- Goldene Zeiten? Zentralspieltisch? - Karl-Bernhardin Kropf, 02.01.2025, 09:43
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stein,
02.01.2025, 09:01
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Oberpfeife1882,
01.01.2025, 12:30