Musik zur Einweihung, war: Hedwigskathedrale Berlin

Karl-Bernhardin Kropf @, Rostock, Sonntag, 24. November 2024, 19:08 (vor 656 Tagen) @ Karl-Bernhardin Kropf

Jetzt mal was Positives:
Ich fand die Musik gut. Im Chat zum Stream wurde gefragt: Warum Stanford? Sicher, das erschließt sich der Allgemeinheit nicht, würden doch viele auf die bekannten Altmeister hoffen.
Was ich ausdrücklich loben möchte, ist das Orgelspiel. Ich habe nicht die gesamte Kommunion und Altarweihe durchgehört, aber die Lieder und Gesänge schon. Und da war unaufdringliche Abwechslung in den Sätzen, gute Mitsingbarkeit (Tempo, Artikulation). So zumindest meine Eindrücke.
Irgendwann (Kommunion) war ein relativ konsonantischer Principal zu hören, das kann man dann vielleicht als Beleg dafür nehmen, dass am Charakter des Instruments nahezu nichts verändert wurde, denn in Mode sind Ansprachegeräusche ja zur Zeit nicht.

Vielleicht schmnunzelt noch jemand über die m. E. treffsichere Bemerkung des ev. Bischofs Stäblein in seinem Grußwort, wonach wenige hundert Meter entfernt von Hedwig ja mit dem Dom und der Marienkirche zwei recht katholisch anmutende Bauwerke stünden. "Und nun könnte man meinen, Ihr hättet den Spieß hier umgedreht." Gelächter im Raum, auch bei Erz-Bischof Koch.


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