Klais-Orgel Duisburg-Marxloh 1938

jrbecker @, Mittwoch, 09. Februar 2011, 22:42 (vor 5678 Tagen) @ Karsten


Die aktuelle Manualverteilung wird angegeben mit:

III. Rückpositiv (ist seit den 1960er Jahren auf den Schwellwerk-Kasten umgestellt)
II. Schwellwerk
I. Hauptwerk

Die Orgel hat elektropneumatische Trakturen.

Neben den üblichen Normalkoppeln (II an I, III an I, III an II) stutzte ich bei der angegeben Koppel III an II-Sub. Diese ist die einzige Oktavkoppel.

Mich wunderte einmal, dass gerade auf das RP mit einer Suboktavkoppel ausgestattet ist (anstatt z.B. das SW und/oder HW). Dies ließe sich damit erklären, dass das eher dünn besetzte RP (8.8.4.2.1-1/3.1.Schf.8.4.) dadurch etwas mehr "Gewicht" bekommen könnte. Allerdings frage ich mich dann, warum diese Okrtavkoppel dann nicht als Intra-Manualkoppel (III-Sub) ausgeführt wurde, sondern als Koppel auf das II. Manual (Schwellwerk) (und nicht z.B. auf das HW, sozusgane als "Nachbrenner" für besondere Schlussteigerungen.


Hallo Karsten,
nein ich kenne die Orgel nicht. Ich habe lediglich in Piet Brons Datenbank nachgeschaut, er schreibt über die Koppeln:

Koppelingen: Hauptwerk - Rückpositiv, Hauptwerk - Schwellwerk, Rückpositiv - Schwellwerk, Rückpositiv - Schwellwerk 16', Pedal - Hauptwerk, Pedal - Rückpositiv, Pedal - Schwellwerk.

Wenn man drüber nachdenkt und das der von dir wiedergegebenen Manualzuordnung vergleicht, kommen einem mehr Fragen, als dass es weiterhilft.

Irgendwas ist da faul im Staate Dänemark ... äääh Duisburg...

Kenner vor!

LG
Jörg


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