4. Advent: Els Biesemans – die Kritik

Karl-Bernhardin Kropf, Sonntag, 18. Dezember 2011, 23:00 (vor 5384 Tagen) @ Friedrich

Bei allem perfekt ausbalancierten Ensembleklang merkt man, dass Schukes Klangachse die 4'-Oktave ist, was ihn grundsätzlich auf eine transparentere Basis stellt.
Gruß,
Friedrich

Hallo Friedrich!

Vermutlich hast Du das Buch "The American Classical Organ" im Schrank, jedenfalls ist da der interessante Briefwechsel mit George D. Harrison u. a. zu finden, wo er ebenfalls mit zunehmendem "Neoklassizismus" beginnt, die Intonation und Mensuration vom 4' her aufzubauen (zunächst zur Irritation seiner Weggefährten).

Das Fehlen einer solchen "4'-Zentriertheit" dürfte den Klang unserer Rostocker Marien- Orgel gut beschreiben (und damit auch den Kern dessen, was üblicherweise als mangelhaft bewertet wird).

Schön, dass die Orgel in der Philharmonie auch wirklich genutzt wird.


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