Orgel in Wiener Staatsoper

Karl-Bernhardin Kropf, Mittwoch, 14. Dezember 2011, 22:02 (vor 5388 Tagen) @ Friedrich

je 2 Zerstörer links und rechts
(für freie Kombination)

Bisher kannte ich nur diesen Zerstörer...


Meine Großmutter konnte sich mit der gängigen Vokabel nicht anfreunden, weshalb ein Zerstörer für sie dies hier war.

Gruß,
Friedrich

"Zerstörer" hießen die Auslöser auf vielen pneumatischen Rieger-Orgeln. Sie waren werkweise angelegt und halfen durchaus beim Ab- bzw. Umregistrieren. Ein Druck, und beispielsweise zwölf Wippen eines Schwellwerk-Plenos waren gelöscht, und man konnte nun schneller eine neue Mischung einschalten, als wenn man alles einzeln oder "mit Ellenbogen" abräumen musste.
Im Keller der Wiener Hochschule stand ein dreimanualiger, mit solchen Zerstörern ausgerüsteter Rieger-Spieltisch, auf dem (und der zugehörigen, nicht erhaltenen Orgel mit angeblich werkweise unterschiedlichen Verzögerungen) Radulescu und Zeitgenossen noch Trio-Sonaten geübt hatten. O-Ton: "Wenn man's da konnte, konnte man überall spielen!"


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