St. Michael Saarbrücken - war "Bach - historisch unkorrekt"

Erzaehler70, Freitag, 09. Dezember 2011, 00:07 (vor 5389 Tagen) @ Fabian Brackhane
bearbeitet von Erzaehler70, Freitag, 09. Dezember 2011, 01:30

bedeutet das, dass an St. Michael endlich wieder Konzerte stattfinden? Zu meiner Saarbrücker Zeit dämmerte diese fantastische Orgel einfach nur ungenutzt vor sich hin, mit Ausnahme der Gottesdienste...

...ja man scheint daran zu arbeiten, wie aus der Webseite des Fördervereins hervorgeht. Ich war fast bei allen Konzerten die dort stehen und es waren absolute Highlights, sowohl vom spielerischen als auch vom klanglichen Aspekt her. Lediglich die Besucherzahl birgt noch deutlich Verbesserungspotential. Bis auf das Konzert mit Stephen Tharp fanden alle Konzerte eher in (klein)familiärer Atmosphäre (ca. 10 - 20 Leute) statt. Für die Zuhörer ist das natürlich absoluter Luxus aber für die rührigen Veranstalter sicher weniger erbaulich. An der Werbung kann es nicht gelegen haben, die Konzerte waren für Saarbrücker Orgelverhältnisse nahezu massig beworben worden, das Guilmant-Festival sogar mit großen Plakaten in der ganzen Stadt. Am nichtvorhandenen Hörerpotential kann es eigentlich auch nicht liegen, wenn man sich die immer sehr gut besuchten Konzerte z. Bsp. in der Basilika ansieht und -hört. Ich versteh' das nicht, aber das liegt vielleicht auch daran, dass ich kein Saarländer bin.... ;-)) Das von mir am Anfang des Threads erwähnte großartige Konzert spielte übrigens Bernhard Leonardy, wohl in Eigenregie im Rahmen der von ihm organisierten Orgelkonzerte. Da war die Kirche gut zur Hälfte voll und das heißt was bei der Riesenhalle.


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