Orgelweihe in St. Remigius, Zemmer (bei Trier)

Antilope, Donnerstag, 17. November 2011, 22:44 (vor 5409 Tagen) @ Tabernakelwanze

Ich würde noch weiter gehen und kann nur bei jemanden, der bei dieser Orgel eine Walze vermisst, an dessen Kompetenz zweifeln.
Umso kleiner eine Orgel ist, umso mehr Kompromise muss man in der Registrierpraxis eingehen. Da braucht man halt Geschmack und Fingerspitzengefühl.
Letztlich kann man sich für eine ganz stringente Dispo entscheiden (nddt./süddts. Barock, Deutschland, spätes 19. Jh. usw.), dann geht vieles nur sehr begrenzt gut und einiges extrem gut, oder man verteilt die "Schwächen". Es ist wie bei der Wahl einer Temperierung: Ich werde den Dreck nicht los, ich kann nur entscheiden wohin ich ihn auf dem Teppich verteile.
Bei sog. deutsch-romantischen Orgel dieser Größe sind übrigens Sub/Super-Oktav-Koppeln nicht obligatorisch gewesen.


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