Zungenpfeifenbau in der DDR
also zinn gab es eigentlich immer. es war zwar nicht einfach, ausreichend zinn zu besorgen, aber mit geschick schaffte man es. eine frage war der zinnpreis, der nach, für fast jeden vernunftbegabten menschen unverständlich, den unterschiedlichsten verwendungszwecken verschiedene preise hatte. für kirchen war es besonders preisgünstig: ca. 7 ddr-mark.
die zungen wurden in der regel bei giesecke besorgt, weil es in der ddr niemanden gab, der welche herstellte bzw. für andere orgelbaubetriebe in lohnarbeit produzierte. orgelmotoren gab es entweder von böhm/gotha (schrecklich laute teile) oder von laukhuff. die kamen dann als "geschenksendung - keine handelsware" im paket. bezahlt wurden sie und die zungen in der regel von der jeweiligen partnergemeinde.
ich weiß es genau, hatte direkt mit dem orgelbau in der ddr zu tun.
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- Zungenpfeifenbau in der DDR - Fabian Brackhane, 23.09.2011, 12:20
- Zungenpfeifenbau in der DDR - schnitgers.anderer.erbe, 23.09.2011, 19:04
- Zungenpfeifenbau in der DDR - keilbalg, 24.09.2011, 07:56
- Zungenpfeifenbau in der DDR - schnitgers.anderer.erbe, 24.09.2011, 18:57
- Zungenpfeifenbau in der DDR - keilbalg, 24.09.2011, 07:56
- Zungenpfeifenbau in der DDR - schnitgers.anderer.erbe, 23.09.2011, 19:04