Orgelsachverständige
Im Orgelbau tut man gut daran, sich an gewisse harmonikale Gesetzmäßigkeiten zu halten. Bei den Pfeifenlängen empfiehlt es sich sicherlich, die Oktave zum Diapason im Verhältnis 1:2 zu gestalten und die drüberliegende Quinte alsdann im Verhältnis 1:3.
Das ist es ja eben – man mag das »harmonikale Gesetzmäßigkeiten« nennen, es sind aber doch recht banale handwerkliche Dinge, und sie taugen zu vielem, aber nicht zur Sinnfindung. Als Ideologie vertreten, führen sie gern mal zu Zank und Besserwissertum. Der klassische Goldene Paarhufer.
Der Goldene Schnitt ist ein Werkzeug, schön, praktisch und leicht zu berechnen. Man braucht doch gar nicht dran zu glauben. Man glaubt ja auch nicht an Kombizangen (ok, schön ist was anderes).
Gruß,
Friedrich
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